Bruno ist wieder da - diesmal tot
Der ein oder andere wird den Braunbär noch kennen, der zur WM Zeit 2006 gejagt wurde, weil er wie alle anderen Lebewesen auch einfach nur Hunger hatte. Er wurde letztendlich erschossen, weil er andere Tiere ermordet hatte um sie anschließend zu essen. Die Menschen ermorden täglich über 100.000e Tiere um sie als Nahrung zu verkaufen. Soviel zu Gerechtfertigung der Tat.

Jetzt ist der Bär, den man damals auf den dummen Namen “Bruno” getauft hatte (Ich glaube, es hatte eine Auktion gegeben) in einem Münchener Naturmuseum ausgestopft. Der Bär bekam noch ein künstliches Kiefer und sieht jetzt mehr unecht und lieblich aus, als irgendwie gefährlich. Fast schon zeigt er Räue davor, dass er Hunger hatte und diesen stillen wollte, aber auch diesmal ist er wieder gefangen zwischen Menschen, die zu schwach gewesen wären, ihn in der Wildbahn leben zu lassen. Jetzt ist er wieder das Opfer, auch wenn er so statistisch und gefährlich aussehen könnte, wirkt er doch viel mehr wie ein alter Freund, den man noch nicht ein mal die letzte Ehre erweisen konnte.








