Gestern bzw. heute Nacht habe ich mehr durch Zufall zwei grandiose Filme gesehen: Disturbia und Brick. Letzterer war mir vom Namen her geläufig, da die LOST-Darstellerin Emilie de Ravin (Claire) mitspielt. Hier mal eine kleine Beschreibung beider Filme.
Disturbia
Disturbia erzählt die Geschichte des Jungen Kale (Shia Labeouf), der unter polizeilichen Arrest steht, weil er seinen Spanischlehrer angegriffen hat. Im Zuge seiner “Unbeweglichkeit” durch den Fußapperat versucht er sich seine Zeit mit Computerspielen und Filmen zu vertreiben, fängt allerdings wenig später damit an die ganze Nachbarschaft auszuspionieren. Im Fernsehen hört er wenig später von einer vermissten Frau, die in einem Auto entführt worden sein soll, dass er bei einem seiner Nachbarn wieder erkennt. Mithilfe seiner neuen Freundin Ashley (Sarah Roemer) und seinem alten Kumpel Ronny (Aaron Yoo) schaffen sie es neue Informationen ihres Verdächtigen zu gewinnen.
Wirklich spannend und eine gute Integration von anderen Stilmitteln, die gerade die Langweile des Hauptcharakters erzählen, überzeugen mich. Steven Spielberg, der hochgepriesene Regisseur, haben die Schauspielkünste von Shia Labeouf so sehr gefallen, dass er ihn sofort für seine Filmprojekte “Transformers” und “Indiana Jones” (kommt am 22. in die Kinos) gewinnen konnte.

Brick
Brick handelt von Brendan (Joseph Gorden-Levitt), der einen verstörenden Anruf seiner Freundin Emily (Emilie de Ravin) erhält und sich einredet, dass sie Hilfe braucht. Nachdem beide sich treffen, findet er sie am darauffolgenden Tag tot auf und versucht die mysteriösen Umstände ihres Todes zu untersuchen und kommt so in das Drogenmilieu, wo er den vermeintlichen Mörder vermutet.
Brick unterscheidet sich wohl sehr von herkömmlichen Thrillern, da man nur junge Hauptcharaktere verwendet hat, die Handlungen von Filmen des Genres mit älteren Schauspielern adaptieren. Das Ganze sah sich als “Versuchsprojekt” und wurde nach der Veröffentlichung hochgefeiert. Dem Mainstreamauge wird es allerdings etwas schwer fallen, die Handlung wahrzunehmen, weil die Kameraführung teilweise verwirrend ist und viele Situationen in ihrer unnatürlichen Weise bei den jungen Schauspielern für Irrealität sorgen, was allerdings bewusst geschehen ist und in vielen Szenen den gewissen Touch verleiht.

Ich würde euch raten, wie bei allen Filmen aus den USA, auch diese in Englisch zu sehen, weil dadurch einfach mehr das Gefühl interpretiert wird. Es ist schwer für mich Originalstimmen, wie die von Emilie de Ravin etwa später in einer deutschen Synchronisation zu hören, wenn ich mir das Original schon angewöhnt habe.
Tags: Film, TV von admin
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